Ich habe früh gelernt, Stimmungen im Raum zu scannen und ruhig zu bleiben, wenn um mich herum alles unruhig war. Das klingt erstmal nach einer Superkraft. Und ja, das ist sie auch – heute. Aber es hat mich lange etwas Wesentliches gekostet: Dauerstress durch permanente Regulation anderer.
Ich kenne den Unterschied zwischen einem Nervensystem im Überlebensmodus und einem, das wirklich zur Ruhe kommt. Und ich weiß, wie ernüchternd es ist, wenn alle on top denken „Bei der läuft's einfach!" Wenn du von außen leicht wirkst und alles meisterst, aber niemand sieht, was du täglich dafür tust.
Heute erkenne ich Dysregulation bei anderen sofort, denn ich habe eine eigene gelebte, körperliche Landkarte davon. Und ich kenne den Moment, in dem sich das dreht: Wenn du aufhörst, Lösungen im Außen zu suchen und anfängst, nach Innen zu horchen.
Denn niemand wird kommen und sagen „Jetzt achte mal auf dich!" Das musst du selbst entscheiden. Und diese Entscheidung kann nur aus einer ruhigen, klaren Mitte heraus kommen, nicht aus der Erschöpfung.
Zu mir kommen Menschen, die ziemlich gut in dem sind, was sie tun. Die besten Coaches, Beratenden und Kreative mit Impactanspruch haben selbst schwere Traumata erlebt und möchten daher Gutes bewirken.
Aber vor lauter Reaktion auf alle Reize wissen sie häufig gar nicht mehr, worauf sie sich wirklich konzentrieren sollen. Sie springen von Kurs zu Kurs, Coach zu Coach, Planungstool zu Produktivitätshack und am Ende setzen sie vor lauter Impulsen gar nicht um. Ich möchte dich raus aus der Überanalyse, hinein ins Tun bewegen. Und ich habe an hunderten Coachees sehen dürfen, wann der Schalter umgelegt wird. Ich höre das an ihrer Sprache, ich sehe das an ihrer Ausstrahlung und ich erlebe das anhand ihres Umgangs mit Herausforderungen. Daher bin ich absolut überzeugt davon, dass dies auch dein Game Changer wird.